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Kuratorium

Esther Tisa
Provenienzforschung, Archiv
  • Fotografie: Rainer Wolfsberger

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    Sammlungsbereich(e)

    Provenienzforschung und Archiv


    Auswahl Ausstellungen

    «Dada Afrika - Dialog mit dem Fremden»
    (18. März - 17. Juli 2016, in Kooperation mit der Berlinischen Galerie)

    Alfred Flechtheim.com - Kunsthändler der Avantgarde 
    (10. Oktober 2013 - 9. Februar 2014)

    Von Buddha bis Picasso - Der Sammler Eduard von der Heydt

    (20. April - 18. August 2013) 


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  • Wie kamen Sie zur Provenienzforschung?

    Nach meinem Studienabschluss 1998 in Geschichte arbeitete ich während gut drei Jahren für die «Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg» an einem Projekt über NS-Raubkunst in der Schweiz. Dabei ging es da nicht um Provenienzforschung in engerem Sinne, sondern vorwiegend um Akteure und Handlungsspielräume zwischen Kunsthandel, Sammlungen und Museen in den 1930er und 1940er Jahren. Dies war mein Einstieg in die Provenienzforschung, ein spannendes Forschungsgebiet, das sehr konkret und immer wieder aktuell ist.  
     

    Sie sind seit 2008 im Rietberg. Was macht eine Historikerin in einem Kunstmuseum?

    Ich sorge dafür, dass das historische Bewusstsein für die Geschichte des Hauses, der Sammlung und der einzelnen Objekte gestärkt wird. Ich arbeite in einem Kunstmuseum, deshalb stehen Ästhetik und Kunstfertigkeit eines jeden Artefaktes im Vordergrund. Aber jedes dieser Artefakte hat eine eigene Geschichte und diese hervorzuheben, interessiert mich. Ich kümmere mich im Einzelnen um das Schriftenarchiv, um die Sammlungsdokumentation und um die Provenienzabklärungen für bereits im Hause anwesende aber auch zu erwerbende Objekte.

    Zusammen mit den Sammlungskuratoren versuchen wir, möglichst viel über einzelne Kunstwerke in Erfahrung zu bringen. Dieses Wissen bereichert unsere Sammlung. Das Ergebnis fliesst nicht nur in unsere Datenbank ein, sondern wird auch in Ausstellungen oder Sammlungsführungen vermittelt. Besucherinnen und Besucher interessieren sich durchaus nicht nur für die Schönheit der Objekte, sondern auch für deren Vergangenheit.
     

    Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer Arbeit?

    Ich forsche für mein Leben gern. Die Arbeit mit Originalquellen, Fragen an die Vergangenheit, das Rekonstruieren von Geschichten und Objektbiografien, das liebe ich. Im Gegensatz zur rein akademischen Forschung ist die Arbeit im Museum durch die Verbindung mit den Kunstwerken sozusagen «angewandte Forschung». 

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