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«CARNAGE» – Intervention in der Sammlung Schweizer Masken

  • 31. August – 31. Oktober 2017

    Die Sammlungsintervention mit dem Titel «Carnage» präsentiert Werke von zehn jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern in der Abteilung der Schweizer Masken. Dabei steht das Ritual der Fastnacht im Zentrum der Auseinandersetzung. 

    Die Karnevalmasken und ihr groteskes Aussehen bilden den Ausgangspunkt, um über das Groteske, das Hässliche nachzudenken. Wie nehmen wir es wahr, können wir es als Teil unserer Natur akzeptieren? Oder hat es nur innerhalb ganz besonderer Rituale, wie eben der Fastnacht, Platz? Ist es am Ende noch immer ein Tabu, obwohl uns das Groteske und Hässliche täglich umgibt? Kann die Kunst eine Antwort darauf geben und dieses Bedürfnis nach dem Grotesken stillen?

    Eine Antwort auf diese Fragen geben zehn Werke, die im direkten Kontakt zu den traditionellen Schweizer Masken stehen. Dass sich beim gleichzeitigen Betrachten von Brauchtum und zeitgenössischer Kunst ein Gefühl des Befremdens, gar der unmerklichen Desorientierung einstellt, ist beabsichtigt. Schliesslich geht es um die verschiedenen, die verstörenden wie auch befreienden Aspekte, die mit dem Maskenwesen zusammenhängen.

    Mit Kunstwerken von:
    Jürgen BaumannBeni Bischof, Christopher Füllemann, Nicola Genovese, Tim Häsler, Sara Masüger, Mélodie Mousset, Valentina Pini, Johanna Stierlin, Agnès Wyler.

    Eine Zusammenarbeit des Museums Rietberg Zürich mit der Kuratorin Francesca Brusa.

    Über die Kuratorin:
    Francesca Brusa (*1991) ist Kuratorin und freie Autorin. Nach ihrer akademischen Ausbildung in Mailand und Zürich arbeitete sie u.a. mit Michelangelo Pistoletto und Bonnie Ora Sherk. Derzeit arbeitet sie im PhD-Programm für Philosophie und Kulturwissenschaften bei Prof. Dr. Karen van den Berg an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Sie ist Mitbegründerin von archiveboxmuseum und klarakiss.zipspace, zwei unabhängigen Plattformen zeitgenössischer kuratorischer und künstlerischer Arbeitsformen. Ihre Praxis fokussiert dabei auf die Sichtbarmachung von verborgenen Produktions- und Arbeitsprozessen in der zeitgenössischen Kunst und sozio-ökonomischen gesellschaftlichen Strukturen. Sie arbeitet und lebt in Mailand und Zürich.

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